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Innovative Skizze (Zomby)

Nothing

Zomby

Nothing

Label4AD
Vertrieb*digital*
VÖ-Datum28.11.2011

Noch schwirren die Sounds von Dedication, Zombys zweitem Longplayer, durch die Windungen des Hirns, da schießt der Engländer zum Jahresabschluss noch schnell eine EP mit dem Titel Nothing hinterher. Als der hochgelobte Produzent, der sich nur mit verhülltem oder maskiertem Gesicht ablichten lässt, seine neue Album-Vision Mitte diesen Jahres offengelegt hatte, stellte sich durchweg Euphorie ein. Mit einer cleveren Symbiose aus Dubstep und - im weitesten Sinne - Ambient sowie vielen elektronischen Schattierungen dazwischen, schien Zomby sein ganz eigener Entwurf aktueller elektronischer Musik gelungen zu sein.

Während Dedication, trotz Referenzen, sich doch weitestgehend im hier und jetzt verwurzelt sah, präsentiert sich Nothing fast wie ein Ausflug in die 1990er. In einer Art Huldigung an Rave, Jungle und Electronica spielt Zomby gekonnt mit Rhythmik und Tempo. Dabei bleiben die Tracks, und darin ähnelt die aktuelle EP dem letzten Album, fast durchweg skizzenhaft; teilweise scheinen sie fast zu enden, bevor sie richtig angefangen haben. Was beim Album noch konzeptuell zu passen schien, vermittlet auf Nothing schon fast ein wenig Demo-Charakter. Betrachtet man Nothing mehr als Supplement zu Dedication, erhält man immerhin den Beweis, dass in den richtigen Händen nicht zählt, auf welche Ära man verweist, sondern wie man damit umgeht.

 

Tracklist:
  1. Labyrinth
  2. Digital Fractal
  3. Equinox
  4. Sens
  5. It Was All A Dream
  6. Trapdoor
  7. Ecstasy Versions
Unsere Bewertung:
6 von 10
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