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Zarboth

Zarboth

Zarboth

LabelDiscorporate Records
VertriebSouthern Records
VÖ-Datum27.2.2009

Im Zeichen des Headbanger-Grußes, es ist Zeit die musikalisch versierten Spaßvögel endlich mal wieder eigenwillig, grenzfrei, humorig, hemmungs- und respektlos tönen zu lassen. Zwei solcher Gestalten reichen vollkommen aus, um ein so knappes wie rasantes Album zu konzipieren und einzuspielen. Wie aus dem Ärmel geschüttelt. Denn es darf und muss rumoren, scheppern, schräg quietschen und den Vorstellungen von bitterbösen Bad-Guys der tief gestimmten Gitarren so überhaupt nicht entsprechen.

Die Spinner brauchen eben ein unaufgeräumtes Kinderzimmer und  Klamaukherausforderungen, um sich austoben zu können. Erst dann rufen sie Hail Satan und präsentieren nonchalant die höllische Mosh-Geste. Als wären sie fiese Angels Of Death, welche, so South Of Heaven wie Far Beyond Driven, Symphonies Of Destruction spielten, For Whom The Bell Tolls im Dirty Black Summer.

Das Duo Zarboth, mit Schlagzeug, Gitarre und Gesang mindestens ausreichend ausgestattet, zelebriert ungeniert Prog-Ansätze und Freispiel-Rockerei, geprägt von der Liebe zu klassischen und moderneren Langhaarspielarten. Von dieser starken Zuneigung gar aggressiv nach vorne gepeitscht. Deswegen lässt es das Gespann ziemlich krachen. Doch Etienne Gaillochet und Phil Reptil wollen nur spielen. Somit sind Geräuschexperiment, Bluesabstraktion, Massiv-Riffing durchzogen von lärmendem Schrei-und-Kreisch-Heavy-Metal eine reine Freude.

Tracklist:
  1. Addict
  2. Wilderness
  3. Argue
  4. Dieceptev
  5. Overtones
  6. Never Turn
  7. Hear Me
  8. Realize
Highlights:

Wilderness, Hear Me, Addict

Unsere Bewertung:
7 von 10
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