
Alle zwei Jahre Wieder
Stone Sour
Audio Secrecy
| Label | Roadrunner |
|---|---|
| Vertrieb | Warner |
| VÖ-Datum | 3.9.2010 |
Dass Corey Taylor nicht nur den Tracks von Slipknot seine Stimme leiht, sondern auch bei Stone Sour etwas gemächlicheren amerikanischen Rock spielt, ist hinlänglich bekannt. Was weniger Leute wissen: Stone Sour gibt es schon eine ganze Ecke länger als Slipknot. Und zwar wurde die Band bereits 1992 gegründet, dann allerdings zu Anfang des Slipknot-Erfolgs auf Eis gelegt, ehe dann 2002 mit dem selbstbetitelten Debüt-Album die erste Platte der Formation erschien.
Seitdem sind Stone Sour das Nebenprojekt, das immer dann, wenn Slipknot gerade mal Pause machen, wieder hervorgekramt wird. Ähnlich wie es die Murderdolls für Joey Jordison (ebenfalls Slipknot) sind. Zwei Jahre ist nun also All Hope Is Gone seiner Hauptband alt, in zwei Jahren kommt ein neues Album und jetzt zwischendurch halt das dritte Stone Sour Album mit einem waschechten Alternative-Rock-Titel: Audio Secrecy.
Im Endeffekt ist auch schon vor dem Hören bekannt, wie das Fazit zu diesem Album ausfallen muss. Während die Murderdolls mit ihrem Highspeed-Rock'n'Roll in eine eher punkige Richtung gehen, setzen Stone Sour knallhart auf den Mainstream-Rock, mit dem man gerade in Amerika die ein oder andere Mark verdienen kann. Dabei ist man etwas rockiger als Nickelback, unterscheidet sich aber außer durch den Sänger nicht weiter von solchen Kapellen wie Daughtry und Konsorten. Ein paar Midtempo-Rocktracks, ein bisschen was schnelleres und fertig ist das Album von der Stange. Das mag man gut finden, innovativ ist es aber definitiv nicht. Und dadurch wird Audio Secrecy auch nicht zu mehr als einem weiteren Album, das man kurz nach dem Hören auch ohne große Probleme wieder vergessen darf.
Tracklist:
- Audio Secrecy
- Mission Statement
- Digital (Did You Tell)
- Say You'll Haunt Me
- Dying
- Let's Be Honest
- Unfinished
- Hesitate
- Nylon 6/6
- Miracles
- Pieces
- The Bitter End
- Imperfect
- Threadbare
Highlights:
Mission Statement, Hesitate



