
Schlaflied
Somersault
The Solitude & Me
| Label | Yo Man! Media / Motor Music |
|---|---|
| Vertrieb | Rough Trade |
| VÖ-Datum | 3.9.2010 |
Fast zehn Jahre ist der Hit Way To Mars von Somersault jetzt her. Damals, zusammen mit Xavier Naidoo und ihrem Mann Michael Mittermeier startete seine Frau Gudrun unter dem Alias Somersault durch. Doch das ist lange her. Der Pop anno 2010 von Somersault ist noch gemäßigter, als er damals war. Bei aller Monotonie muss man da schon eine Kanne Kaffee neben sich stehen haben, um nicht Ruck zuck den Kopf schlaflos hängen zu lassen.
The Solitude & Me ist das dritte Album von Somersault. Das letzte, Paper Walls, liegt vier Jahre zurück. Besonders der Opener Fade Away, dessen Titel ruhig ernst genommen werden darf und der Titeltrack stellen schon eine Herausforderung für die Augenlider dar. Frau Mittermeier wispert sich durch die beiden Songs zu Akustikgitarre und zurückhaltenen Klavier. Da gibt es keine Überraschungen, oder konsequenten, rührenden Pop. Das ist Musik, um sich in den Schlaf zu wiegen. Love Lies ist da zumindest mal ein Uptempo-Song. Bei dem folkig angehauchten Daydreamers gilt ähnliches wie für den Opener: Der Titel hält, was er verspricht. Und The Solitude & Me wird auch nicht mehr interessanter. Ihr Hit von vor zehn Jahren hatte zumindest noch einen gewissen Pop-Appeal, der sich schon einschleichen konnte, selbst wenn man versuchte, dem zu widerstehen. Das einzige, was dieses Mal schleicht, ist die Musik. Am Hörer vorbei, zurück in die Einsamkeit. Und da soll sie auch bleiben.
Tracklist:
- Fade Away
- The Solitude & Me
- Love Lies
- Daydreamer
- Silent Sea
- Safer Land
- Out Of The Snow
- In My Vision
- Lucky Man
- Rise And Shine
- The End



