
Altes in altem Gewand
Scumbucket
Heliophobia
| Label | Noise-O-Lution |
|---|---|
| Vertrieb | Indigo |
| VÖ-Datum | 6.11.2009 |
Stimmt die Legende, so wollten Scumbucket ihren Fans zum zehnjährigen Bandgeschehen etwas Gutes tun und das längst vergriffene Debütalbum Heliophobe neu aufnehmen. Leider klappte dieses Vorhaben nicht so richtig und die Koblenzer brauchten mal eben geschlagene drei Jahre länger, um das Unterfangen zu beenden. Das macht natürlich die Mission insgesamt kaum weniger spannend.
Denn Fans werden sich über zwei Dinge besonders freuen: erstens, dass das Trio um Kurt Ebelhäuser, den man ja sonst auch ganz gut von Blackmail kannte, nicht nach dem wirklich ansprechenden 2005er Kiss Than Kind das Zeitliche gesegnet hat und zweitens, dass der Sammler keine Unsummen mehr bezahlen muss, um die 15 Stücke des Albums hören zu können.
Schön ist auch, dass Sumbucket zwar moderne Aufnahmetechnik verwendet haben, es sich aber nicht nehmen ließen, das Songwriting gegenüber 1997 unangetastet zu lassen. So werden Freunde der frühen Foo Fighters unerwarteter Weise ebenso auf ihre Kosten kommen wie eben Fans anderer Ebelhäuser-Projekte, die ebenfalls in den 1990ern musikalisch sozialisiert wurden. Heliophobia, wie das Album in neuer Form heißt, sollte also durchaus eine lohnende Investition sein, wenn man denn ein wenig auf den Sound von damals steht.
Tracklist:
- Dis My Naff (Part I)
- Blame
- Drag
- Etah
- Hoyoto
- Breeze
- Dis My Naff (Part II)
- Super C
- Big Step For Mankind
- Workaholic
- Brid
- Killing Me Dogs
- Big Ants
- Doc Store
- Dead Man Walking
Highlights:
Dis My Naff (Part I), Big Step For Mankind, Killing Me Dogs


