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Quasi
American Gong
| Label | Domino |
|---|---|
| Vertrieb | Indigo |
| VÖ-Datum | 26.2.2010 |
Sieben Alben lang ist die Band Quasi ein gut gehütetes Geheimnis des Indie Rock geblieben. Was verwundern mag, denn, neben vorzüglicher Credibility-Label-Wahl - Touch And Go Records zuerst und dann Kill Rock Stars -, hätte allein schon die Beteiligung von Sleater Kinney Schlagzeugerin Janet Weiss doch die Aufmerksamkeit eines größeren Publikums erregen sollen. Da dies aber bisher ausgeblieben ist, dürfte auch das achte Album relativ unbemerkt erscheinen und anschließend wieder verschwinden.
Zu begründen sind diese Umstände nur sehr schwer. Quasi machen das, was ihnen liegt und dies auch noch richtig, richtig gut. Wie schon immer. Noise und Pop, Psychedelic und Riffrock stecken in den in der Regel drei oder vier minütigen Mitsing-Songs. Schnoddrig, unbekümmert, unkompliziert, energetisch im Charakter, doch stets von toll melodiösen Refrains gekennzeichnet, schrammelt Quasi erneut quängelnde, manchmal etwas kränkliche Lieblingslieder für Menschen, denen die Harmonien durchaus auch inmitten von Verzerrungen und Feedback dargeboten werden dürfen.
Nun, nach sechzehn Bandjahren, mit neuer Bassistin: Joanna Bolme, fasst American Gong das bisherige Schaffen geradezu retrospektivisch zusammen. Der Uptempo-Rocker tobt sich neben Blues-Weisen und der charmanten Noisepop-Hymne aus, eine Pianoballade kommt dazu und dann tauchen immer wieder diese leicht übersteuerten, zuckersüßen und etwas überdrehten Beatnummern auf – wie By Bye Blackbird. Niemand möchte solche bravourösen Alben missen. Allein, kaum jemand ahnt, dass sie von dieser Band kreiert werden.
Tracklist:
- Repulsion
- Little White Horse
- Everything And Nothing At All
- Bye Bye Blackbird
- The Jig Is Up
- Black Dogs And Bubbles
- Death Is Not The End
- Rockabilly Party
- Now What
- Laissez Les Bon Temps Rouller
- Mac Howling
Highlights:
Bye Bye Blackbird, Laissez Les Bon Temps Rouller, Death Is Not The End

