
Vorsicht zerbrechlich!
Protestant Work Ethic
The Jar And Shock
| Label | Valeot Records |
|---|---|
| Vertrieb | Cargo |
| VÖ-Datum | 26.2.2010 |
Österreich ist wohl nicht das erste Land, in dem man nach einer guten Folkband suchen würde. Jedoch verstecken sich dort in der Tat einige ganz interessante Musiker dieses Genres. So zum Beispiel auch Protestant Work Ethic. Der Name klingt etwas sperrig, die Musik jedoch sanft und gutmütig. Fast flüsternd startet Sänger Simon Usaty in den ersten Song.
Natürlich dürfen hier Banjo und Ukulele nicht fehlen, die auf The Jar And Shock oftmals zum Einsatz kommen. Geradlinig ist das Album sicherlich nicht, es hat Höhen und Tiefen, schnellere und langsamere Passagen. Einige Stellen wirken gar wie völlig aus der Luft gegriffen. Doch klingen diese beim ersten Hören vielleicht noch etwas schwierig, mutieren diese Abschnitte später durch ihre Unvorhersehbarkeit zu Wohlklängen.
Fast zerbrechlich klingen an manchen Stellen die Songs: Gesang und Instrumentierung lassen dabei an tapsige Elfen denken und durch ihre Art weniger perfekt und gar menschlich wirken. Sympathiepunkte sammeln Protestant Work Ethic vor allem, wenn sie in Higher Debts etwas aus ihrer Zerbrechlichkeit ausbrechen und Intensität verspüren lassen, die leider über weite Strecken fehlt. Hierdurch gerät das Album in den Hintergrund und lässt erst wieder aufhorchen, wenn die Intensität die Konzentration erneut herausfordert.
Tracklist:
- Softer Waves
- Fate, Alarm, A Letter
- Stale, Sort Of
- The New Party For The Long Haul
- Slow Learner
- They're On Fire
- Higher Debts
- Kept A Finger On It
- Through Gilded Trellises
- Stuck On 17 Across
- At The Landing
- Greener Pastures
Highlights:
Softer Waves, Higher Debts



