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Ernst genommen: Ein Witz

The Seance

Noctum

The Seance

LabelHigh Roller Records/Stormspell Records
Vertriebtba/Import
VÖ-Datum9.12.2011

Das spiritistisch angehauchte Album der nordischen Noctum-Verbindung beginnt doch tatsächlich wie ein unverhüllt direktes Imitat des Black Sabbath-Ursounds. Daran versuchen sich viele, ist also weniger schlimm. Schrecklich bis unerträglich wird das Rock-Antispektakel erst durch anhaltende Einfallslosigkeit, durch stolprige Groove-Unreinheiten und besonders aufgrund des Alles-wollen-wenig-hinbekommen-Gesangs, der nur ungelenkes Metal-Pathos zu kennen scheint.

Wahrlich, das Album macht keinen Sinn. Produktions-, Songwriting- und Substanz-Defizite verzeihen, kann das geneigte, dem Doom-Genre zugewandte Hard Rock-Ohr einer Combo 16- bis 18-jähriger, welche noch nach ihren Mitteln suchen. Aber als Werk, welches im Regal neben den "echten", rockenden, schockenden, ausschweifend ergreifenden Epen steht, nimmt sich The Seance geradezu lächerlich aus. Für ein Demo einer Schülerband gut abgeliefert, ernstgenommen ein Witz.

Tracklist:
  1. The Seance
  2. Fortune Teller
  3. Insomnia
  4. Den Onda Trollpackan
  5. Mistress
  6. Lucifer's Way
  7. Remain
  8. Children Of Darkness
Highlights:

Den Onda Trollpackan

Unsere Bewertung:
2 von 10
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