
Putzig
Kids In Glass Houses
Dirt
| Label | Roadrunner |
|---|---|
| Vertrieb | Warner Music |
| VÖ-Datum | 18.8.2010 |
Die Kids In Glass Houses sind die neue Hoffnung. Zumindest sagen das die zahlreichen Auszeichnungen und Bezeichnungen britischer Medien. Die fünf Jungs hatten mit ihrem Debüt Smart Casual 2007 erste Erfolge und Kerrang, Punkstatic und andere gaben ihnen den Status eines heißen Newcomers. Nun sind drei Jahre ins Land gezogen und der Fünfer aus Cardiff legt mit Dirt nach.
Doch viel passiert auf Dirt nicht. Jugendpunk dagegen reichlich. Jede Menge Fall Out Boy, jede Menge gerader Weg, aber wenige Ideen, die das Album interessant machen könnten. Das Tempo variiert nur selten, Melodienvarianz ist Mangelware und Langeweile ist da leider unausweichlich. Da haben es sich die Kids In Glass Houses ein bisschen zu einfach gemacht. Und diese Einfachheit quält die Sinne. Allerdings ist auch der Versuch, mit der Halbballade Givin' Up eine andere Sound-Facette zu zeigen, kläglich gescheitert - im wahrsten Sinne des Wortes. Sänger Aled Philips singt seinen Schmerz derart weinerlich, dass wir lieber ganz leise die Tür von außen schließen und ihn nicht weiter in der Trauer stören wollen. Pssst.
Tracklist:
- Artbreaker I
- The Best Is Yet To Come
- Sunshine
- Matters At All
- Youngblood (Let It Out)
- Lilli Rose
- Givin' Up
- For Better Or Hearse
- Undercover Lover
- Maybe Tomorrow
- The Morning Afterlife
- Hunt The Haunted
- Artbreaker II



