Platte der Woche

Interpol
Interpol

Aktuelle Platten

Südkalifornien meets Kopenhagen

La Jolla

Green Pitch

La Jolla

LabelPonyRec
VertriebIndigo
VÖ-Datum10.4.2009

Nach ihrem Debüt Ace of Hearts bieten Green Pitch nun, vier jahre später, ein neues Album, das die kalten und langen Winternächte Kopenhagens und die sonnigen Strände Südkaliforniens musikalisch verschmelzen lässt. La Jolla klingt, im Gegensatz zum Debüt, experimentell mit elektronischen Einflüssen, die sich deutlich von den akustisch gehaltenen Songs abgrenzen.

Rex Garfields Stimme besticht dabei durch viel Einfühlungsvermögen und Gefühl. Die Sängerin mit dem durchaus ungewöhnlichen Namen weiß tatsächlich schnell einzunehmen. Wer bereits vor zehn Jahren Songs wie Goodbye, Sky Harbor vom Jimmy Eat World-Evergreen Clarity zu schätzen wusste, wird die Songs auf La Jolla auch mögen. Eine amerikanische Band namens Mae brachte vor einigen Jahren eine Remix-Version ihres ersten Albums heraus. Diese stelle man sich nun mit einem lieblichen weiblichen Gesang vor, und man weiß, was Green Pitch einem bieten.

Leider merkt man anhand dieser Beschreibung aber auch, woran es Green Pitch fehlt: An Individualität. So geschieht es leider auch schnell, dass man die Orientierung auf La Jolla verliert. Einzig die Tatsache, dass Songs wie Tender eher akustisch, Somebody´s Hands dann aber elektronisch unterlegt sind, gibt einem Anhaltspunkte. Das alles macht aber nicht mehr als eine ganz solide Platte, die man zwar gerne einlegt, aber sicher auch schnell wieder gerne vergisst.

Tracklist:
  1. Somebody´s Hands
  2. Green Pitch
  3. Fire Escape
  4. Sad Conclusion
  5. A Letter Of Stone
  6. Recently May
  7. Tender
  8. Between The Trees
  9. Total Damage
  10. Vulture
  11. Be Frank
  12. Wrong Harbor
Highlights:

Fire Escape, Tender, Be Frank

Unsere Bewertung:
6 von 10