
Universe: fucked
Future Fluxus
Fuck The Universe And Say Yeah
| Label | Nois-O-Lution |
|---|---|
| Vertrieb | Indigo |
| VÖ-Datum | 18.3.2011 |
Was kommt eigentlich nach Post-Hardcore und Post-Punk? Diese Frage müssen sich auch Thomas Kastning (ex-Kate Mosh) und Hannes Kaschell (Ter Haar) gestellt haben, als sie zusammen mit Falko Netsch und Andreas Rogge die Band Future Fluxus aus der Taufe gehoben haben. Zugegeben, ein Album erstmal Fuck The Universe And Say Yeah zu nennen, ist nicht sonderlich originell. Das, was darauf zu hören ist, kann aber mindestens das Prädikat interessant einheimsen.
Schon an den ersten Sätzen dieses Reviews wird klar: So ganz einfach ist es nicht, etwas neues zu machen. Zumindest nicht, wenn man Hardcore-Versatzstücke, Elektronik und Lo-Fi erstmal als Grundlage seiner Musik festlegt. So kommt es wahrscheinlich, dass sowohl zahlreiche Post-Hardcore-Kapellen der 90er ebenso in den Kopf springen, wie ausgerechnet Biffy Clyro, die ja zumindest früher auch mal ganz gerne wütendes Geknüppel dazu verwendeten, einen noch krasseren Gegensatz zum eingängigen Refrain zu bilden.
Bei Future Fluxus ist das alles nur wesentlich ausschweifender. Kaum ein Song kommt unter der 5-Minuten-Linie ins Ziel. Das macht Fuck The Universe And Say Yeah nicht unbedingt zu einem einfachen Brocken. Auch diejenigen, die sich nach dem Kate Mosh-Ende auf etwas neues von Thomas Kastning gefreut haben, sollten zumindest etwas vorsichtig sein. Alles in allem ist das Album aber schon ein recht ordentlicher Anfang.
Tracklist:
- Angermouse
- Peter Plan Vs Future Fluxus
- Darth Major
- It's Worse Than Ever
- ...-....
- The Plan
- Semicolon Bracket Close
- Zeke
- Loudsneaker
Highlights:
Peter Plan Vs Future Fluxus, ...-....



