
Sieben
Frontier(s)
There Will Be No Miracles Here
| Label | Arctic Rodeo |
|---|---|
| Vertrieb | Alive! |
| VÖ-Datum | 20.8.2010 |
Sieben Jahre ist es schon her, seitdem Elliott das Zeitliche segneten. Sieben Jahre, in denen Sänger Chris Higdon offensichtlich nicht zu dem Entschluss kam, dass mit dem Ende von Elliott auch seine musikalische Karriere beendet gehört. Glücklicherweise fand er das ehemalige Mouthpiece- und Automatic-Mitglied Matt Wieder für die Gitarre und Eagle Barber(Stay Gold) als Mitstreiter am Schlagzeug, benannte sich nach einem französischen Horrorfilm und nahm nun, zirka sieben Jahre später endlich das Debütalbum für Frontier(s) auf, das nun via Arctic Rodeo auch in Deutschland erscheint.
Der Titel There Will Be No Miracles Here stapelt erstmal tief: Wunder solle man nicht erwarten von dem Album. Dafür aber sehr ehrlichen und erdigen Post-Hardcore. Irgendwo in der Mitte zwischen Hot Water Music oder - noch besser - Tribute To Nothing und Sparta, im Endeffekt zwingender als vieles, das Higdon mit seiner vorherigen Band gemacht hat. Das führt auch dazu, dass man beim Hören von There Will Be No Miracles Here sehr schnelle Erfolgserlebnisse hat, was Ohrwurmtauglichkeit angeht.
Einzig bemängeln kann man sicherlich, dass nicht jeder Song des Albums gleich stark zündet und Frontier(s) neben der guten Hälfte von There Will Be No Miracles Here auch den ein oder anderen Lückenfüller geschrieben haben. Das alles soll aber kein Argument gegen die Qualität des Albums sein. Ganz im Gegenteil, nur durch den Kontrast stechen Stücke wie Bones, Von Veneer oder auch der Abschluss Dirty Pets heraus. Außerdem macht das Album schmerzlich bewusst, dass es viel zu wenige gute Post-Hardcore-Alben gibt und doch gerade diese Musikrichtung ein riesiges Potenzial hat, große Hymnen zu schreiben.
Tracklist:
- Little Wolves
- Von Veneer
- Sea Of Galilee
- Abul Abbas
- Bones
- Marching Line
- Poor Souls
- Young Lives
- You Are Secrets
- Dirty Pets
Highlights:
Von Veneer, Marching Line, Dirty Pets



