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Go God Go

Fred

Go God Go

LabelSilversonic Records
VertriebH'Art Musik
VÖ-Datum19.3.2010

Fred – wer ist eigentlich Fred? Ein ziemlich bescheuerter Name für eine Band. Doch wer sich von dem altbackenen Namen in die Irre führen lässt, ist selbst Schuld. Das Quintett macht herrlichen, abwechslungsreichen Alternative-Pop mit starkem Schmetterlinge-im-Bauch-Potential. Bester Beweis ist Go God Go, das dritte Album der Band.

Während der Opener Skyscrapers mit Scissor Scissors-esquem Disco-Einschlag einen noch nicht wirklich vom Hocker haut, zeigen die Iren mit Running, was sie draufhaben: Fluffige Schmacht-Melodien treffen auf fröhliche Bläser, weibliche Ohooo-Gesänge und eine Extraportion gute Laune. Darüber die klare Stimme von Sänger Joseph O'Leary. Fred beweisen auf Go God Go ein ausgezeichnetes Händchen für unwiderstehliche Melodien und ausgefeilte Arrangements. Die Songs sind sehr gut produziert, haben einen ausgeprägten Retro-Charakter, glänzen aber durch viele Facetten. The Lights und Death Song kokettieren mit ihrem brit-rockigen Einschlag. Akustikgitarre, Folk-Elemente und dramatische Bläser vereinen sich in Keep Me Clear, und Good One ist eine mitreißende musikalische Hommage an The Beatles. Damn You Hollywood überrascht mit unterbrochenen Ska-Rhythmen und The Lights Are With Us beginnt als Ballade und entwickelt sich zum emotionalen Kracher.

Go God Go ist ein hervorragendes Pop-Album, das jede Plattensammlung bereichert. Fred zeigen, dass Pop Ecken und Kanten haben und einfach herrlich sein kann.

Tracklist:
  1. Skyscrapers
  2. Running
  3. The Lights
  4. Keep Me Clear
  5. Good One
  6. Death Song
  7. Damn You Hollywood
  8. Evergreen
  9. We Should Keep On
  10. The Lights Are With Us
  11. Fear
  12. Just Because We Can
Highlights:

Running, Keep Me Clear, Good One, Damn You Hollywood, The Lights Are With Us, Fear

Unsere Bewertung:
8 von 10
Skyscraper