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Sugoi Indeed

Electric Eel Shock

Sugoi Indeed

LabelRodeostar
VertriebSony Music
VÖ-Datum9.10.2009

Sie wissen wohl selbst nicht, wie ernst sie sich zu nehmen haben. Bassist Kazuto Maekawa rast als Rampensau die Bühne ab, Schlagzeuger Tomoharu "Gian" Ito trägt bei Auftritten nur eine weiße Socke an seinem besten Stück und Sänger Akihito Morimoto verbindet gern Rock'n'Roll mit seiner zweiten Lieblingsbeschäftigung: dem Fischen.

Electric Eel Shock sind Arbeitstiere, organisieren ihre Konzerte immer noch lieber selbst und das brachte sie immerhin dazu, in der rund zwölf-jährigen Bandgeschichte in über 30 Ländern zu spielen. Perfekt, denn immerhin haben Electric Eel Shock diesen einzigartigen Charme, den auch Diamond Nights verkörpern: gleichzeitige Huldigung des Metal gepaart mit herziger Ironie und Parodie. Und wenn sie dann auch noch offenbaren, ihr miserables Schulenglisch mit Vokabeln aus guten alten Metalalben erweitert zu haben und sich die Gewöhnungsphase an den starken Akzent gelegt hat, ist die Sache eingetütet.

Zu allem Überfluss hat Haus und Hof-Produzent Electric Eels Shocks Attie Bauw (Judas Priest, Scorpions) erneut den 80er-Jahre-Standard-Metal-Lo-Fi auf die Band zurecht geschliffen, so dass der New Wave Of British Heavy Metal wieder blüht, als sei dies eine Zeitreise zu den Helden der Anfangszeit geworden. EES machen keinen Hehl daraus, wer diese sind und so klingt Metal Man nicht nur nach Judas Priest, sondern Sänger Aki im Chorus wie Rob Halford himself.

Kaum zu glauben, aber auf Sugoi Indeed präsentieren sie mit Goodbye Peach sogar einen möglichen Clubhit, dessen Indie-Rock-Tauglichkeit mit einem kurzen Gitarrensolo erweitert wurde und echte Mitsingparts beinhaltet. Und spätestens dann, wenn dieser Song aus dem Album entlässt, ist das Glück hold mit denen, die den Old-School-Metal geliebt haben oder lieben und ein Stück Frische brauchen.

Tracklist:
  1. Metal Man
  2. Out Of Control
  3. Mr Toad
  4. Sugoi Indeed
  5. Death Penalty
  6. Nobody Knows
  7. More
  8. No Shit Sherlock
  9. M.T.B
  10. Goodbye Peach
Unsere Bewertung:
6 von 10
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