
Jugendlicher Leichtsinn
Big Deal
Lights Out
| Label | Mute |
|---|---|
| Vertrieb | Good To Go |
| VÖ-Datum | 27.1.2012 |
Die Kennenlern-Geschichte von Alice Castelloe und Kacey Underwood ist gar herzerwärmend. Er, Amerikaner und Gitarrenlehrer im britischen Exil, sie, Britin und seine Schülerin. Schwupsdiwups, nach ein paar Gitarrenstunden war Big Deal entstanden, und schwupsdiwups, nach nur sieben Tagen im Studio kann das Duo nun stolz sein Debütalbum Lights Out der Welt präsentieren.
Und das kommt gänzlich ohne Bass und Schlagzeug aus und zeigt Lehrer und Schülerin in dem, was sie am besten können: na klar, Gitarre spielen und singen. Unaufgeregt, leicht und dennoch voller cooler Eleganz kommen die zwölf Songs auf Lights Out daher. Castelloes mädchenhafte Stimme bildet einen gelungenen Kontrast zu Underwoods eher getragenem Gesang. Die Akustikgitarren geben überwiegend den Ton an, aber manchmal schalten sich auch die E-Gitarren ein (With The World At My Feet) – das Ganze klingt dann irgendwie nach Mazzy Star meets Sonic Youth. Gar zu rockig wird es allerdings nicht, dream-poppig beschwingt geleiten die Lieder durch das Debüt des Duos.
Lights Out ist der Soundtrack zum jugendlichen Leichtsinn, voller lauer Nächte in den Sommerferien, dem unerlaubten nächtlichen Schwimmen im Freibad und hemmungslosem Geknutsche in der schummrigen Ecke einer Party. Das erste Album von Big Deal macht Spaß, ist zuweilen durch den etwas monotonen Gitarrensound allerdings etwas eintönig.
Tracklist:
- Distant Neighborhood
- Chair
- Cool Like Kurt
- Swoon
- Homework
- Talk
- With The World At My Feet
- Locked Up
- Summer Cold
- Visions
- Seraphine
- Pi
Highlights:
Homework



