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Every Kingdom

Ben Howard

Every Kingdom

LabelIsland
VertriebUniversal
VÖ-Datum3.2.2012

Eigentlich wollte Ben Howard ja zuerst professioneller Surfer werden. Dann merkte der Engländer aus dem südenglischen Devon allerdings, dass Gitarre spielen und dazu singen noch viel mehr Spaß macht. Nach unzähligen Open Mic-Nights und einigen Festival-Auftritten erscheint nun das erste Album Every Kingdom des Surfers von der Insel.

So wirklich easy-Surf-mäßig kommt Ben Howards Debüt gar nicht daher. Vielmehr beschäftigt er sich darauf mit Vergänglichkeit und dem Altern – harter Tobak für einen Beach Boy. Dennoch versinkt Every Kingdom nicht in Schwermut. Die meisten von Akustik-Gitarre und Howards James Blunt-gleicher Stimme geprägten Stücken klingen recht gefällig und massentauglich. Beim ein oder anderen Song  schleicht sich durch getragenes Cellospiel ein klein wenig Melancholie ein, und wenn bei den schnelleren Tracks wie The Fear beispielsweise die Percussion-Elemente dominieren, erinnert Ben Howard zuweilen an Paul Simon in seiner Graceland-Phase.

Every Kingdom ist trotz seiner manchmal recht trübsinnigen Texte musikalisch ein leichtes Album. Howard zupft meisterlich auf seiner Akustik-Gitarre, seine gar zu helle Stimme driftet allerdings häufiger ins Weinerliche ab. Auch klingt die Mehrheit der Songs auf dem Debüt des Engländers wie aus einem Guss, sodass das Hören von Every Kingdom ziemlich schnell eintönig wird.

Tracklist:
  1. Old Pine
  2. Diamonds
  3. The Wolves
  4. Everything
  5. Only Love
  6. The Fear
  7. Keep Your Head Up
  8. Black Flies
  9. Gracious
  10. Promise
Highlights:

Black Flies

Unsere Bewertung:
6 von 10
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