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Twelve Mondays

Ari Hest

Twelve Mondays

LabelArctic Rodeo Recordings
VertriebAlive
VÖ-Datum30.7.2010

Ari Hest ist Amerikaner, aus der Bronx und Singer/Songwriter und in Deutschland leider noch sehr unbekannt. Das mag vielleicht daran liegen, dass seine Platten hier bisher zwar erhältlich waren, aber trotz einer Major Veröffentlichung hier nur schwer zu ergattern sind. Warum eigentlich? Denn wer Ari Hest hört, verliert sich in seiner gefühlvollen Welt. Mittlerweile hat er sich von seinem Major-Deal getrennt und setzt auf Experimente. 2008 startete er sein Projekt 52, während dessen er ein Jahr lang jede Woche einen Song auf seiner Website zur Verfügung stellte. Wofür das gut war, sollte sich erst später herausstellen. Denn aus diesen 52 Songs ließ er seine Fans zwölf Stück auswählen, die nun auf seiner passend betitelten Platte Twelve Mondays erscheinen.

Wer seine älteren Werke kennt, wird auch eine Entwicklung des jungen Singer/Songwiters erkennen, denn Ari Hest ist definitiv erwachsener geworden. Seine Musik wirkt gesetzter und im ersten Moment wirkt sie gerade deswegen auch verwirrend. Aber dieses Gefühl legt sich bald, denn eigentlich hat sich nichts verändert. Ari Hest gibt immer noch alles was er hat und vermittelt so die Nähe zum Hörer, die seine Fans so zu schätzen wissen.

Er orientiert sich musikalisch gerne an Singer/Songwritern wie Dave Matthews oder Paul Simon und besitzt eine ähnliche Ausstrahlung wie Ben Folds; bewegt sich dabei sicher zwischen ruhigen Melodien und etwas schnelleren Nummern. Unterstützt wird er dabei von seiner charismatischen und sympathischen Stimme und größtenteils sanften Klängen. Einige Male erwischt man ihn, wie er, z.B. in Binoculars aus seiner melancholischen Stimmung ausbricht und pure Lebensfreude präsentiert und vor allem auch eine sehr experimentelle musikalische Seite an sich zeigt.

Im großen Singer/Songwriter-Pool ist Ari Hest - wenn man seine Bekanntheit als Maßstab nimmt - keiner der bekannten Größen. Sein Talent und sein Charisma reichen jedoch ganz nach oben und es ist zu hoffen, dass er sich mit diesem Album die Aufmerksamkeit erreicht, die ihm gebührt. Denn an Hits fehlt es hier gewiss nicht.

Tracklist:
  1. One Two
  2. I'll Be There
  3. Dead End Driving
  4. The Weight
  5. Broken Voices
  6. Mercy
  7. Cranberry Lake
  8. Binoculars
  9. Morning Streets
  10. Learn
  11. Ride The Brake
  12. Reason to Believe
Highlights:

Dead End Driving, Broken Voices, Cranberry Lake

Unsere Bewertung:
7 von 10
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