News
- Newsflash vom 10.09.2010
mit Sufjan Stevens, Wildbirds & Peacedrums, Paul Smith (Maximo Park), Metallica, dem Berlin-Festival und Videos von NoFX, Selig und Pohlmann - Alternative Nation
Jimmy Eat World - Webwheel zum Album Invented - Kings Of Leon
Erstes Video zur ersten Single aus dem kommenden Album - Newsflash vom 08.09.2010
Mit Kettcar, Fotos, Dag För Dag und Robert Plant - Newsflash vom 07.09.2010
mit Beat! Beat! Beat!, Weezer, Röyksopp, Soulfly, Kings Of Leon, dem Label Ninja Tune XX, The XX, Jane's Addiction und Erdmöbel - Newsflash vom 06.09.2010
mit Belle & Sebastian, Sia, Deerhunter, Underworld, Coheed And Cambria, Musée Mecanique, Pavement, Röyksopp, Disturbed, Grinderman und Vampire Weekend - Alternative Nation
Blackmarket - Ticketverlosung für Gig in Köln + 1 x T-Shirt - Plan Three
Verlosung für Showcase auf der Popkomm - Newsflash vom 02.09.2010
Mit Røyksopp, Chris Martin, Cancer Bats und "unhearit" - Newsflash vom 01.09.2010
Mit der Persistence Tour, Kid Rock, Samian, Blink 182 und The Black Pacific
Platte der Woche

Grinderman
Grinderman 2
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Köln, Kulturkirche
Köln, Kulturkirche
Grizzly Bear (19.11.2009)
Das wurde auch Zeit. Nach der Veröffentlichung ihres aktuellen Albums Veckatimest im Mai 2009 tourten Grizzly Bear erstmal großspurig durch die USA. Im November schließlich schaffte es die Band auch nach Deutschland, unter anderem in die beliebte Kultkirche in Köln. Kein Wunder also, dass das Konzert restlos ausverkauft war.
Nicht jeder schafft es, die hohen Wände der beschaulichen Kirche adäquat zu beschallen, da man mit sehr viel Naturhall zu tun hat. Für den Sound von Grizzly Bear kam der jedoch genau richtig. Kaum eine Band verwendet mehr Hall auf Stimmen und Gitarren als die vier Jungs aus Brooklyn. Die Bühne wurde minimalistisch mit Glühlämpchenketten behangen, die ein warmes, schwaches Licht auf die Bühne warfen und hin und wieder aufleuchteten wie euphorische Glühwürmchen.
Fast jeder Song wurde vierstimmig dargeboten, ein bisschen wie die Beatles von heute. Das hinterließ durchaus Eindruck beim Publikum, welches sich für Kölner Verhältnisse außerordentlich disziplinierte. Als Sänger Ed Droste dann erzählte, wie er in Köln gearbeitet hat und Limos gezapft hat, hatte sich die sonst sehr einsilbige Band die Gunst des Publikums endgültig erspielt. Bei der Zugabe wurde dann sogar gänzlich auf Mikros verzichtet. Ein Betthupferl, der einen schönen Abend zum Ausklang brachte.
