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Köln, E-Werk

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23. Rocknacht Spezial - mit: Skunk Anansie , Eternal Tango, Chairlift und The Rakes (11.10.2009)

Revival-Stimmung in Köln. Nach acht langen Jahren, in denen man getrennte Wege ging, schickt sich die Rockband Skunk Anansie an, wieder gemeinsam die Bühnen zu rocken und an die großen Erfolge von damals anzuknüpfen. Die Rocknacht des WDR-Rockpalastes im E-Werk war gut besucht und einige Besucher nahmen ganz altehrwürdig weite Strecken in Kauf. Klar, dass rundum ausgelassene Vorfreude herrschte und alle gespannt waren auf das, was kommen würde!

Das Warm-Up bestand aus einer bunten Genre-Mischung: The Rakes mit ihrem Britrock, dazu Chairlifts Electronic-Pop und auch für die Emo-Freunde hatte das Line-Up mit Eternal Tango etwas zu bieten. Doch es schien, als seien sie nur dazu da, um die Runde auf das erhoffte Comeback Skunk Anansies vorzubereiten.

Kurz nach 22:00 Uhr war es dann endlich soweit: Nach acht Jahren Pause standen Skunk Anansie wieder gemeinsam auf der Bühne! Mit ihrem Wuschel-Glitzer-Outfit und unterstützt von Charly Big Potatos unverkennbarem Sound tobte Skin über die Bühne, was das Zeug hielt. Die bewährte Mischung aus emotionalem und rockigem Feeling kam an, ging durch und durch und hinterließ eine jubelnde Menge! Selbst ein paar Glückstränen wurden hie und da vergossen, deren sich jedoch niemand schämen musste. Wie zu erwarten war, gab es einen bunten Mix aus Titeln der letzten drei Alben, gekrönt von drei neuen Songs Because of you, Tear the place up und Squander. Diese werden auf dem erweiterten Best-Of Smashes And Trashes, welches Ende Oktober veröffentlicht werden soll, zu finden sein.

Für all jene, die Skin „nur“ auf ihren Solokonzerten besucht haben, sei gesagt, die Stimme ist dieselbe, aber nur in dieser Kombination aus Skin, Ace, Cass und Mark bekommt man die volle Ladung Skunk Anansie. Und sie sind tatsächlich noch besser geworden! Skin selbst sagte es sehr treffend: “Ich glaube, die Leute sind wieder bereiter und begeisterungsfähiger für einen klangvollen Mitten-Ins-Gesicht-Rock“. Wohl gesprochen, und Recht hat sie. Geht hin und hört selbst!