Bigsize

Platte der Woche

Vierkanttretlager
Die Natur Greift An

Aktuelle Platten

Bochum, Matrix

Bochum, Matrix

Keith Caputo (3.9.2009)

Donnerstag Abend in Bochum-Langendreer. Keith Caputo, Lead-Sänger von Life Of Agony gibt sich die Ehre hier eines seiner Solo-Konzerte spielen. Die Bühne wurde in der Tube aufgebaut, dem hinteren kleinen Raum, der sich langzieht wie ein Tunnel. Bereits zur Vorband ist die Tube schon gut gefüllt und man kann erahnen, wie voll es werden wird.

Dass es bereits so voll war, lag sicherlich auch daran, dass die Vorband The Heart Of Horror mit etwas Verspätung die Bühne betritt. Mit ihrem sehr pathetischen, manchmal etwas schiefen Gesang schafften sie es leider nicht, die Aufmerksamtkeit der Gäste vollends auf sich zu lenken. Die Umbaupause nach der Vorband zieht sich dann auch ziemlich in die Länge. Mittlerweile ist die Tube gut gefüllt, aber noch immer kann man sich locker durch die Reihen bewegen.

Doch auch die längste Umbaupause hat mal ein Ende. So betritt endlich ein sehr gut gelaunter Keith Caputo die Bühne. Die Bühne teilt der new Yorker sich mit einem Drummer, einem Gitarristen und einem Bassisten. Ohne sich groß mit Begrüßungsfloskeln aufzuhalten, legen sie dann auch direkt los. Man merkt bereits an den ersten Tönen: Es wird laut!

Während seines Sets kommen auch Fans der ersten Stunde auf ihre Kosten. Klassiker wie Tangerine, Upsy Daisy, Brandy Duvall und Razberry Mockery wurden mit viel Herz und Leidenschaft gespielt. Umso schlimmer war es, dass die Sound-Verantwortlichen in der Matrix es nicht geschafft haben, die Instrumente und den Gesang richtig auszusteuern. richtig ärgerlich war es bei Brandy Duvall, das Caputo am Keyboard begleitete. Dort war der Gesang nur zu erahnen.

Es hätte ein perfektes Konzert werden können, aber dafür hat der schlechte Sound zu viel kaputt gemacht. Es ging am Ende sogar so weit, dass Keith Caputo den Techniker beschimpft hat, weil dieser es minutenlang nicht geschafft hat, das richtige Mikrofon anzumachen. Dennoch konnte er das Konzert lächelnd beenden und seine Fans mit einem guten Gefühl nach Hause schicken.

Skyscraper